16. - 17.04. Pilsen mit Brauereibesichtigung

Mitfahrer: Angel, Jochen, Siggi, Michael, Randolf, Joachim und Ingeborg, die drei Gäste: Walter, Stefan und Robert

Tourenguides: Jochen (flott) und Michael (gemäßigt)

Das Teilen in 2 Gruppen war wieder ein voller Erfolg: Alle haben gegrinst bei den jeweiligen Pausen, die wir alle zusammen verbracht haben. Die Gemäßigten kamen immer fast gleichzeitig, manchmal sogar vor den Flotten an.

Pünktlich um 9.00 Uhr sind wir losgestartet bei gerade mal 5° (sehr huscherla), das Thermometer hat sich aber im Laufe des Tages doch recht weit nach oben bewegt.

Die Fahrt ging sowohl über große, gut ausgebaute Straßen als auch kleine kurvenreiche Sträßla, (also genau die richtige Mischung, für jeden was dabei) über Marienbad nach Karlsbad. Nach einer kurzen, sehr interessanten Rundfahrt durch die historische Innenstadt mit wirklich hochherrschaftlichen alten Villen und Häusern haben wir inmitten dieser herrlichen Stadt ein sehr gemütliches Lokal gefunden. Wir wurden sogar mit dem hauseigenen Taxi vom Motorradparkplatz zum Lokal chauffiert.

 

Von dort aus ging dann nach dem Essen (übrigens sehr lecker) weiter bis nach Pilsen; kurzes einchecken im Hotel und dann das highglight des Tages: die Besichtigung der Brauerei "Pilsener Urquell".

Teils zu Fuß, teils mit dem brauereieigenem shuttle transportiert haben wir uns in die Geheimnisse des Bierbrauens einführen lassen. Eine riesen Anlage mit der neuesten Technologie ausgerüstet; alte Bausubstanz mit integriert. Wirklich sehenswert.

In den ca. 9 km langen Kühlkellern (in früheren Zeiten von Hand aus dem Sandstein geschlagen) konnte die erste Bierprobe eingenommen und der Fasstest vollzogen werden.

Die Vorderwand eines Fasses mit einer kleinen Öffnung versehen; früher zum reinigen des Fasses gedacht. Bis auf Randolf konnte keiner durchkriechen; bei jedem war der muskulöse Oberkörper im Weg. Hat Randolf natürlich auch, nur konnte er jenen geschickt einziehen...

Jetzt wissen wir aber alle wie man Bier brauen kann, des hamma glernt.

Anschließend das Abendessen im brauereieigenen Lokal (das größte im ganzen Land, 1.600 Sitzplätze). Wir haben alle gegessen und getrunken so viel wir konnten für schlappe 17,- Euro pro Person. Was dabei natürlich herauskam war eine Bombenstimmung.

 

Am nächsten Tag nach einem ausgiebigen Frühstück den Heimweg genommen über den Fichtelberg. Und man soll's nicht glauben: dort liegen an den Straßenrändern noch Schneehaufen, teilweise rechts und links im Wald noch geschlossene Schneedecken. Die Auf- und die Abfahrt vom Fichtelberg war dann auch wieder etwas huscherla.

Zurück Richtung Heimat über Bad Elster mit kleiner Kaffeepause, Asch kurz angefahren für die Tankfreudigen und die Zigarettenliebhaber und dann über Bad Berneck nach Bayreuth.

Eine alles in allem bestens organisierte wunderbare Tour mit lauter netten Leuten. Zwei wirklich schöne Tage in allerbester Stimmung.